Bereit für die F-Gase-Verordnung?
Was Sie jetzt für Ihre Kühlung wissen müssen.
21.09.2026 | Rittal

Die F-Gase-Verordnung (EU) 2024/573 stellt klare Anforderungen an die Anwender aus dem Steuerungs-, Schaltanlagen- und Maschinenbau. Ziel der neuen Regelung ist es, die Emissionen fluorierter Treibhausgase (F-Gase) deutlich zu senken und ihre Wirkung auf die globale Erwärmung langfristig zu eliminieren. Daher wird der Einsatz fluorierter, klimaschädlicher Kältemittel in industriellen Anlagen schrittweise eingeschränkt, bis hin zu einem völligen Verbot (Phase-Out) in 2050. Die EU-Verordnung legt klar fest, ab wann Geräte mit einem bestimmten GWP (Global Warming Potential) nicht mehr in Verkehr gebracht werden dürfen.
Ab dem 01.01.2027 werden für in sich geschlossene Klimageräte und Wärmepumpen ≤ 12 kW sowie Chiller Kältemittel mit einem GWP < 150 gefordert. Ab 2032 sind keine F-Gase mehr in neu in Verkehr gebrachten Systemen erlaubt (eine Ausnahmeregelung ist möglich, wenn sicherheitsrelevante Anforderungen am Aufstellungsstandort keine Alternative zulassen.) Bestandsanlagen können zunächst bis 2032 weiter betrieben und gewartet werden. Danach greift ein Service- und Wartungsverbot für Anlagen, in denen Kältemittel mit einem GWP über 750 eingesetzt werden. Für Betreiber von Schaltanlagen jeder Branche bedeutet das jetzt vor allem eines: Handlungssicherheit und Zukunftsfähigkeit werden zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Mit den Blue e+ Kühlgeräten bietet Rittal bereits heute eine Lösung, die konsequent auf Nachhaltigkeit und Effizienz ausgelegt ist. Durch den Einsatz des zukunftssicheren Kältemittels R-1234yf erfüllen die Geräte die ab 2027 geltenden Anforderungen der F-Gase-Verordnung. Das Kältemittel zeichnet sich durch einen extrem niedrigen GWP von 0,5 aus und trägt damit maßgeblich zur Reduktion von CO₂-Emissionen bei. Alle Rittal Kühlgeräte mit R-1234yf erfüllen EN/IEC 60335-2-40 sowie UL 60335-2-40, bleiben unterhalb der zulässigen Kältemittelfüllmengen und benötigen keine zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen wie Leckagesensoren oder Zwangsbelüftung.
Die bewährte Blue e+ Technologie kombiniert Hybridkühlung aus Kompressor- und Heatpipe-Technologie und ermöglicht Energieeinsparungen von durchschnittlich 75 % im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen. Das reduziert die Betriebskosten erheblich und macht Anlagen effizient und nachhaltig. Gleichzeitig sorgt die Inverter-Regelung der Kühlgeräte für eine konstante Temperatur im Schaltschrank und damit für eine längere Lebensdauer der Komponenten. Alle Blue e+ Kühlgeräte sind für die globale Anwendungen konzipiert und erfüllen internationale Zulassungen und Normen. Die Mehrspannungsfähigkeit sorgt dabei für maximale Flexibilität. Das erleichtert die Standardisierung im Maschinen- und Anlagenbau und minimiert den Planungsaufwand.
Mit der Entscheidung für Rittal Blue e+ Geräte mit R-1234yf setzen Sie nicht nur auf eine zukunftssichere Lösung im Sinne der F-Gase-Verordnung, sondern profitieren zugleich von maximaler Energieeffizienz, hoher Betriebssicherheit und langfristiger Investitionssicherheit.