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Sentron FI-Schutzschalter Entscheidungshilfen
Wann setzt man welchen FI-Schutzschalter ein?

Wo Ströme fließen, ist der Einsatz von Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (FI-Schutzschaltern, RCDs) für den Personenschutz besonders sinnvoll oder sogar dringend gefordert. Doch welcher FI-Typ ist der richtige?
Die Wahl des richtigen FI-Schutzschalters hängt immer von den angeschlossenen Verbrauchern, den damit verbundenen Fehlerstromarten und dem Einsatzort ab. So weit, so bekannt. In den meisten Fällen sollte also ein Blick in die Betriebsanleitung des Verbrauchers ausreichen, um die richtige Variante auszuwählen. Oder doch nicht?
Die unterschiedlichen FI-Ausführungen erkennen bekanntermaßen jeweils andere Fehlerstromformen: So lösen FI-Schutzschalter des Typs A sowohl bei sinusförmigen Wechselfehlerströmen als auch bei pulsierenden Gleichfehlerströmen aus. In vielen modernen Betriebsmitteln, wie z. B. Waschmaschinen oder Heizungspumpen, sind einphasige Frequenzumrichter eingesetzt. FI-Schutzschalter des Typs A sind für entsprechende Fehlerströme nicht ausgelegt. Deshalb hat Siemens schon vor Jahren einen zusätzlichen FI-Schutzschalter des Typs F eingeführt, der den Schutz- und Funktionsumfang des Typs A seitdem erweitert. Für einphasige Verbraucher sollte der mischfrequenzsensitive Typ F als neuer Standard eingesetzt werden.

Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen der Typen A und F sind allerdings nicht in der Lage, glatte Gleichfehlerströme zu erfassen, wie sie im Fehlerfall etwa beim Betrieb von Wärmepumpen auftreten können. Damit rückt eine weitere, bisher zu wenig beachtete Variante stärker in den Fokus: der Fehlerstrom-Schutzschalter des Typs B/B+. Als erster Hersteller führte Siemens bereits 1994 eine solche allstromsensitive Schutzkomponente ein. Mit einem FI-Schutzschalter Typ B ist somit immer das maximale Schutzziel erreicht – selbst wenn die Verbraucher im Vorfeld nicht bekannt sind oder sich, ebenso wie möglicherweise der Einsatzort, im Laufe der Zeit ändern.
Inzwischen verpflichten auch die einschlägigen Normen und Richtlinien zur Auswahl eines verbraucherspezifisch passenden FI-Schutzschalters – allen voran die aktuelle DIN VDE 0100 530. Sie schreibt beispielsweise entsprechende FI-Schutzeinrichtungen für „frequenzgesteuerte Betriebsmittel“ vor. Zu den wichtigsten normativen Neuerungen gehören darüber hinaus die Neuaufnahme des Typs F und das Aufteilen von Stromkreisen auf mehrere FI-Schutzschalter in einer Anlage. Bestätigt wird dies auch in der DIN 18015-1.

Nachrüstung im Bestand
In Bestandsanlagen ist die Anpassung oft eine große Herausforderung. Für die Nachrüstung in bestehenden Verteilerschränken sind kombinierte FI/LS-Schalter in kompakter Bauform ideal. Sie bieten Fehlerstrom- und Überlastschutz in nur einer Teilungseinheit (1 TE) – und benötigen damit nicht mehr Platz als ein herkömmlicher LS-Schalter. Der mischfrequenzsensitive FI/LS-Schalter Typ F von Siemens in der kompakten Bauform in 1 TE ist zusätzlich kurzzeitverzögert, hat eine erhöhte Stoßstromfestigkeit und ist gewitterfest. Somit verhindern mischfrequenzsensitive FI/LS Typ F ungewollte Auslösungen und erhöhen die Anlagenverfügbarkeit.
Langlebig unter fordernden Bedingungen
Die SIGRES Funktionalität ist in FI-Schutzschaltern vom Typ B standardmäßig integriert und als Sonderserie auch für Schalter vom Typ A verfügbar. Dabei handelt es sich um einen patentierten, aktiven Kondensationsschutz, der auch unter erschwerten Bedingungen hohe Sicherheit und Lebensdauer garantiert. Die im Haltemagnetauslöser integrierte Heizfunktion macht den Schalter gegen Witterungseinflüsse wie Betauung resistent, wodurch er sich für den Einsatz in Kühlhäusern oder Außenaufstellungen, z. B. in Häfen eignet. Auch Bestandteile der zunehmend wichtigen Ladeinfrastruktur wie Wallboxen können so überwacht werden.

Die Komponenten des Schalters korrodieren nicht und können selbst in Umgebungen mit Schadgasbelastung wie Hallenbädern (Chlorgas, Ozon), Landwirtschaft (Ammoniak) und Industrie (Schwefeloxid) eingesetzt werden. Weil sie für den Einsatz unter widrigen Bedingungen konzipiert sind, halten FI-Schutzschalter mit SIGRES Funktion in weniger beanspruchenden Betriebsumgebungen umso länger. Beim Einsatz in normalen Umgebungsbedingungen kann auf das Drücken der Prüftaste 48 Monate lang verzichtet und dadurch eine Arbeitsunterbrechung durch FI-Prüfung vermieden werden. Der Richtwert für die Prüffrist zum Prüfen einer elektrischen Anlage oder eines ortsfesten elektrischen Betriebsmittels beträgt 48 Monate.
Die Verlängerung des Intervalls für die Funktionsprüfung senkt für Betreiber Arbeitsaufwand sowie Kosten für Prüfung und Dokumentation. Ein Tausch von bestehenden FI-Schutzschaltern gegen Geräte mit SIGRES Funktion ist aufgrund der gleichen Baugröße problemlos möglich.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Große Auswahl an Typen und Ausführungen zum Schutz bei direktem und indirektem Berühren
- Umfangreiches, einheitliches Angebot an Zubehör für zusätzliche Funktionen
- Portfolio deckt Anforderungen aus Industrie, Infrastruktur und Gebäuden ab
- Alle Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen entsprechen den nationalen und internationalen Normvorgaben
- Schnelle Erweiterung um Zubehörkomponenten für weitere Funktionen
- FI-Schutzschalter 5SV sind mit N-Anschluss rechts oder links lieferbar
- Einheitliche Verwendung von Standard-Stiftsammelschienen
- Separate Schaltstellungsanzeige und Griffbedruckung für eine hohe Bedienerfreundlichkeit
- Umgreif- und Berührungsschutz für mehr Sicherheit bei der Montage
- Integrierte Schieberhandbetätigung
- Schnelle Demontage durch einfaches, werkzeugloses Lösen der Geräte aus dem Sammelschienenverbund
- Kompakte Stiftsammelschienen mit integriertem N-Leiter für 5SV1
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